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Forest garden fruits

MISSION

Die Welt ist voller Lösungen! Und eine davon ist das Konzept der regenerativen Landwirtschaft. Diese regeneriert Böden durch Humusaufbau (Humus bindet große Mengen CO2), fördert Biodiversität, verhindert Erosion, reguliert den Wasserhaushalt, verzichtet auf mineralische Dünger und Pestizide und produziert auf nachhaltige Weise gesunde Lebensmittel. Diese Erkenntnis erreicht allmählich auch politische Entscheidungsträger.

WAS WIR TUN

Landwirtschaft, dieses Mal zukunftsfähig!

Regenerative Landwirtschaft ist die Lösung für verschiedene Probleme im Zusammenhang mit Ernährung, Umweltschutz und Klimakrise. Statt Monokulturen auf ausgelaugten Böden wirtschaftet sie möglichst nah an natürlichen Kreisläufen.

 

In einer wirtschaftlich relativ schwachen Region im südlichen Senegal schaffen wir Arbeitsplätze, bilden aus und bewirtschaften das Land nachhaltig. Mit diesem Projekt wollen wir ein Beispiel geben, den Menschen vor Ort Perspektiven bieten und damit Fluchtursachen bekämpfen.

WALDGARTEN

Wir haben im Jahr 2019 begonnen, das erste Areal in einen Waldgarten umzuwandeln. Zukünftig wachsen dort auf mehreren Stockwerken in Mischkultur eine Vielzahl von Nutzpflanzen. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft werden keine Pestizide oder Mineraldüngung eingesetzt. Statt landläufiger Brandrodung bildet sich durch Belassen des organischen Materials dank des tropischen Klimas recht schnell eine Humusschicht.  Ausgelaugte Böden regenerieren und binden CO2.

 

Ein solch durchmischter Waldgarten bietet Nahrung und Wohnraum für eine Vielzahl Insekten. Es entsteht ein gesundes, biodiverses Ökosystem mit eigenem Mikroklima, das stabiler ist als herkömmliche Monokulturen: der lockere Boden enthält verschiedene tiefe Wurzelsysteme, Wasser kann eindringen, wird aufgenommen und gehalten. Schädlinge bleiben mit allen anderen Organismen im Gleichgewicht und können niemals die gesamte Anbaufläche schädigen. Die Erträge einer solcherart bewirtschafteten Fläche sind phänomenal.

In einer kleinen Fabrik werden die landwirtschaftlichen Erzeugnisse möglichst bis zum fertigen Produkt verarbeitet; also beispielsweise waschen, trocknen, dörren, pressen und verpacken. Unsere Verarbeitungs- und Verpackungsstätte soll auch anderen ökologischen Projekten der Region ermöglichen, deren Ernten zu veredeln und so höhere Marktpreise zu erzielen. Grundgedanke ist, die Wertschöpfungskette weitestgehend vor Ort zu belassen und hierdurch Arbeit, Wachstum und Perspektiven für die Menschen vor Ort zu schaffen, was Fluchtursachen bekämpft. Die Energieversorgung der Produktionsstätte wird dezentral über eine große Photovoltaikanlage auf den Dächern der Gebäude erfolgen. Dies soll beispielgebend demonstrieren, dass auch in der abgelegensten Gegend nachhaltig, langfristig und zuverlässig Strom produziert werden kann, um damit energieintensive Produktionsstätten zu betreiben.

PRODUKTIONS-STÄTTE

NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT.

AUS DEM SENEGAL. FÜR DIE WELT.

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BILDUNG

Der dritte Bereich ist die integrierte Ausbildungsstätte. Hier werden nicht nur unsere Mitarbeiter aus- und weitergebildet, vielmehr soll es Workshops geben zu allen Themen rund um Ökolandbau, Permakultur, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Empowerment. Wir wollen hochmotivierte Menschen ausbilden, die engagierte Multiplikatoren werden. Darüber hinaus soll das Ganze eine Art Forum und Netzwerkstelle werden, um voneinander zu lernen: es wird also Workshops und Weiterbildungsmöglichkeiten von und für Farmer, ähnliche Projekte, NGO´s und alle Interessierten aus der Region geben.

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