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ÜBER UNS

Wir wollen zeigen, dass es auch unter schwierigen Bedingungen möglich ist, fair, ökologisch und ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften.

IDEE UND MOTIVATION

Im Jahre 2018 hatten vier Menschen keine Lust mehr, die immergleichen schlechten Nachrichten zu hören. Stattdessen wollten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten handeln und ein Beispiel setzen. Oder, um es so emotional wie banal auszudrücken: etwas zu tun, um die Welt für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren.

Wir wollen also handeln und etwas aufbauen: Brachfläche in einen lebendigen Waldgarten verwandeln, toten Boden in lebendige Erde. Das Projekt soll beispielgebend sein gegen Landflucht im südlichen Senegal, Migration, Umweltzerstörung durch konventionelle Landwirtschaft und ist bewusst als Gegenentwurf zum vorherrschenden System der schnellen Gewinnmaximierung angelegt.

 

Wir wollen zu sicherer Lebensmittelversorgung, Bildung, Sensibilisierung sowie Respekt für Mensch, Tier und Umwelt beitragen und hoffen den Menschen vor Ort Perspektiven aufzeigen zu können.

WIE ES BEGANN

Mitte 2018 haben wir die ersten zwei Hektar Land gekauft, es eingezäunt und mit einem Tor versehen (und zwar hier). Vor der Regenzeit 2019 wurde der erste halbe Hektar mit Hochbeeten bestellt und von Hand ein Bohrloch gebohrt. Ein Bewässerungssystem wurde installiert, dann folgten die ersten Pflanzungen. Weiterhin wurde das erste Haus für Sicherheitspersonal, Mitarbeiter und Material gebaut.

 

Im Jahr 2020 wurde weiter angepflanzt und die erste Ernte von Bananen und Papayas eingebracht. Ein großer Workshop im Rahmen des senegalesischen Projekts "Tolou Keur" wurde durchgeführt und ein entsprechender Referenzgarten angelegt.

 

Derzeit sind wir in Verhandlungen, um in der Nachbarschaft mehr Land zu kaufen.

Über die jeweils aktuellen Entwicklungen halten wir im Bereich "Neuigkeiten" auf dem Laufenden.

TEAM

Die Projektgründer haben in den letzten 15 Jahren mehrere Projekte in Westafrika erfolgreich umgesetzt. Wir kennen Land und Leute und damit auch die dortigen Probleme. Uns treibt an das Bewusstsein um die eigene Verantwortung im globalen Ganzen, ein tiefes ökologischen Bewusstsein und bedingungsloser Willen zur Veränderung.

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Miguel Jessen

Miguel lebt seit vielen Jahren im Senegal und ist verantwortlich für mehrere Permakulturprojekte. Er überwacht die landwirtschaftlichen Aktivitäten und schult unsere Mitarbeiter.

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Andreas Kretschmannn

Andreas lebt ebenfalls seit vielen Jahren im Senegal und verfügt über ein großes Kontaktnetzwerk in der technischen Zusammenarbeit und Landwirtschaft. Er ist unter anderem für technische und rechtliche Aspekte des Projekts verantwortlich.

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Jens Hauck

Jens ist überall auf der Welt zu Hause. Er ist unsere "Nord-Süd-Verbindung" und fördert die Zusammenarbeit mit ähnlichen Projekten in Berlin und Senegal. Er ist Trainer und Permakultur-Designer und hilft bei der Organisation von Import und Vertrieb.

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Markus Uhle

Markus leitet das Berliner Büro, koordiniert gemeinsam mit Jens die Projektaktivitäten und organisiert den Vertrieb. Weiterhin verantwortet er Finanzen und  Öffentlichkeitsarbeit des Projekts.

VOR ORT

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Frieda Fritzsche
Projektmanagement

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Djibril Djedjou
lokaler Berater

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Almamy Djassy
Projektmanagement

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Aruona Djedjou
Auszubildender

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Pabi Sambou
Auszubildender

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Assan Diéme
Auszubildender

Partner und Kooperationen

Das "Tolou Keur" -Programm wird von verschiedenen Institutionen der senegalesischen Regierung und mehreren lokalen Partnern initiiert und unterstützt. Die Idee ist, eine große Anzahl von gemischten (Wald-) Gärten (mindestens einer pro Dorf) einzurichten, um die Ernährungssouveränität und -sicherheit für die ländliche Bevölkerung zu stärken, angepasst an die lokalen kulturellen Bedingungen. So wächst gesunde Ernährung in einer nachhaltigen Landwirtschaft, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Dorfgemeinschaft gestärkt.

Ende 2020 wurde auf unserer PermaFoodForest im Rahmen eines großen Workshops einer der ersten "Tolou Keur" im Senegal erstellt. Inzwischen sind Miguel und Frieda ausgebildete Trainer für das Programm. Wir sind stolz darauf, Teil dieses ehrgeizigen Programms zu sein, weil es exakt unserem Fokus und unseren Zielen entspricht.

 

Jeder neue Garten wird 10 Tage lang mit einer größeren Gruppe von Trainern und Lernenden umgesetzt und intensiv begleitet. Im Laufe des Programms wird ein vielseitiger Garten für Obst, Gemüse und Heilpflanzen angelegt einschließlich einer kleinen Hühnerfarm. Nach Abschluss ihrer eigenen Ausbildung organisieren jeweils 10 Personen eine Weiterbildung für andere und pflanzen einen neuen Garten - so entsteht in relativ kurzer Zeit eine Vielzahl neuer Gärten. Das Projekt hat also enormes Potenzial und große Dynamik.

 

Drei Teilnehmer des Workshops auf unserer Farm haben eine feste Anstellung bei uns gefunden. Sie kümmern sich um unserenn "Tolou Keur" und den Rest der Anbaufläche, werden weitergebildet und erwirtschaften bereits ihr Einkommen durch den Verkauf der Ernte. Mehr über das Programm erfährt man hier .

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Der gemeinnützige Verein Sarsarale e.V. ist seit mehr als 10 Jahren in den Casamance aktiv. Es betreibt einen Projektgarten in Kafuountine, der sich für Gesundheit, Bildung und Nachhaltigkeit einsetzt. Sarsarale wird unseren PermaFoodForest durch Workshops, Schulungen und mit Jungpflanzen aus der eigenen Baumschule unterstützen.

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Das Waldgartenprojekt ist ein Partnerprojekt in Deutschland: vor den Toren Berlins wächst ein Agroforst und wird Beispiel geben für regenerative und solidarische Landwirtschaft. Wir werden uns über unsere Erfahrungen und Ergebnisse engmaschig austauschen - vor allem wollen wir uns dem Thema der nichtmonetarisierten Ökosystemleistungen widmen.

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ProjectTogether  ist eine Innovationsplattform und bietet mehrere Programme an, darunter die "Farm-Food-Climate Challenge". Wir sind stolz darauf, für die Teilnahme ausgewählt worden zu sein.

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Wir verwenden die Produkte von Weidezaun.info, um unseren PermaFoodForest vor Tieren wie Kühen und Affen zu schützen. Dies ist nachhaltiger als die Verwendung traditioneller Holzzäune aus seltenen Baumarten.

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Kamine und Wein hat die frühe Phase von PermaFoodForest mit einer großzügigen Spende unterstützt, da das Unternehmen die Verantwortung für seine CO2-Emissionen übernehmen möchte.

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Wir nutzen das Know-how und die Produkte von Soleil-Eau-Vie für die Erzeugung solarer Energie und die solar betriebene Bewässerung.

Interessiert an unserem Projekt? In ähnlicher Mission unterwegs und eine Kooperation scheint sinnvoll? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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